Mobbing verstehen, bevor man urteilt: mehrperspektivisch und differenziert.

Mobbing, Ausgrenzung und Diskriminierung sind Begriffe, mit denen Medien wie Fachwelt die Lage in Organisationen oft vorschnell beschreiben.
In seinem neuen Buch geht Markus Dietl der Frage nach, wie sich Mobbingverdacht von Konflikt, Ausgrenzung oder organisationalem Druck unterscheiden lässt, ohne vorschnell zu urteilen. Im Zentrum steht eine mehrperspektivische Betrachtung: Erleben, beobachtbare Vorgänge und Deutungen werden bewusst getrennt.
Statt einzelner Pressestimmen zum alten Buch benennt die neue Ausgabe drei Systemebenen, die für die Einordnung wichtig sind: das Organisationssystem, das professionelle Arbeitssystem und das Supervisionssystem. Wer wofür zuständig ist, wird bewusst geklärt: reflektieren, entscheiden, rechtlich beraten und behandeln sind unterschiedliche Aufgaben. Wissenschaftliche Zurückhaltung gehört ebenso dazu, denn Supervision liefert keinen Beweis, ob Mobbing vorliegt.
Der Autor
Dr. Markus Dietl hat jahrelang in Heimen gearbeitet. Heute begleitet er als Supervisor und Coach Fach- und Führungskräfte bei genau solchen Klärungsprozessen.
Mobbing und Ausgrenzung betreffen Mitarbeitende wie Klientinnen und Klienten. Sobald ein Verdacht im Raum steht, wirken Situationen oft aussichtslos. Das Buch zeigt, wie sich solche Situationen mehrperspektivisch einordnen lassen, bevor gehandelt wird.

Dr. Markus Dietl / Mobbing und Ausgrenzung mehrperspektivisch verstehen / Praxisbuch für Supervision und Beratung / Erscheinungsdatum und ISBN folgen / Softcover (geplant)“
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